Łukasz Piszczek ist nicht mehr Trainer von GKS Tychy. Der Klub gab am Montagabend offiziell bekannt, dass der Vertrag mit dem ehemaligen polnischen Nationalspieler einvernehmlich aufgelöst wurde.
Die Mitteilung wurde am Montag, den 9. März um 19:29 Uhr veröffentlicht. Darin heißt es, dass beide Seiten die Bedingungen für das Ende der Zusammenarbeit gemeinsam vereinbart haben und dabei das Wohl des Vereins im Vordergrund stand.
Gemeinsam mit Piszczek verlassen auch seine Assistenten Przemysław Gomułka und Robert Góralczyk den Verein.
Kurze und erfolglose Trainerstation
Die Trainerkarriere des früheren polnischen Nationalverteidigers bei GKS Tychy dauerte nur wenige Monate. Piszczek wurde am 12. November 2025 als Cheftrainer verpflichtet.
Sportlich verlief seine Amtszeit jedoch enttäuschend. Unter seiner Leitung bestritt die Mannschaft acht Ligaspiele, ohne einen einzigen Sieg zu erzielen. Die Bilanz lautet:
- 0 x Siege
- 2 x Unentschieden
- 6 x Niederlagen
Diese schwachen Ergebnisse führten schließlich zur Auflösung des Vertrags. Laut Medienberichten soll Piszczek selbst den Schritt zum Rücktritt vorgeschlagen haben, obwohl der Klub ursprünglich nicht vorhatte, sich von ihm zu trennen.
Neuer Trainer
Am 10. März hat GKS Tychy der Mannschaft bereits einen neuen Trainer vorgestellt. Es ist der österreichische Ex-Fußballspieler Rene Poms.
GKS Tychy kämpft gegen den Abstieg
Der Verein steckt derzeit tief in der Krise. In der Tabelle der Betclic I Liga liegt GKS Tychy auf dem letzten Tabellenplatz.
Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt bereits sechs Punkte. Ohne eine deutliche Leistungssteigerung droht dem Team der Abstieg.
Łukasz Piszczek als Spieler und Trainer
Łukasz Piszczek gehört zu den bekanntesten polnischen Verteidigern der letzten Jahrzehnte. Seine größten Erfolge feierte er bei Borussia Dortmund. Außerdem absolvierte er zahlreiche Spiele für die polnische Nationalmannschaft.
Nach dem Ende seiner Spielerkarriere begann Piszczek seine Laufbahn als Trainer, doch seine erste größere Stelle im Profifußball endete nun deutlich schneller als erwartet.
Quelle: sportowefakty
Foto: Facebook/Łukasz Piszczek