Zum Tee bei Gräfin Reden

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Mit seinem Panoramablick auf die Schneekoppe gehört er zu den wunderbarsten Orten im ganzen Hirschberger Tal. Nun wurde der einstige Teepavillon von Gräfin Friederike von Reden im Schlosspark von Bukowiec (Buchwald) neu eröffnet. Ganz im Sinne der Gräfin, die aufgrund ihres kulturellen und sozialen Engagements für die Region auch als „Mutter des Hirschberger Tales“ bezeichnet wurde, dient es seit kurzem als Künstlerinnenhaus „U Hrabiny“ (Bei der Gräfin).

Kurz nach ihrer Hochzeit im Jahre 1802 mit Friedrich Wilhelm Graf von Reden ließ dieser das klassizistische Bauwerk für seine Gemahlin errichten. Einem antiken griechischen Tempel nachempfunden, befindet sich im Zentrum ein offener Säulengang mit Schmuckfries und Tympanon. Der offene Raum wird von zwei Räumen flankiert, die vor gut zehn Jahren restauriert wurden und in denen eine kleine Bibliothek Platz fand.

Die wohltätige Gräfin machte sich auch für die Begabtenförderung stark, sowohl beim adeligen Nachwuchs, wie auch in der „einfachen Bevölkerung“. So unterstützte sie etwa ihre Altersgenossin Johanne Juliane Schubert. Die Tochter einer Webersfamilie besuchte lediglich die Dorfschule bei Bolkenhain (heute Bolków), fiel aber schon früh durch ihre Wortkunst und Dichtung auf. So ist das neue Künstlerinnenhaus auch den beiden Frauen gewidmet, trägt es neben dem Titel „Bei der Gräfin“ auch Johanne Schubert im Namen.

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Weibliche Kunst und Frauen allgemein stehen im Fokus der neuen Einrichtung. So wollen die regelmäßig stattfindenden Lesungen, Diskussionsveranstaltungen und Konzerte einerseits Frauen und ihre schöpferische Ader sichtbar machen, andererseits sollen Frauen zum Nachahmen und Mitmachen animiert werden. Dabei wird auch der männliche Aspekt von Kunst und Kultur nicht ausgespart. www.dolinapalacow.pl

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