Das Videospiel Resident Evil: Requiem gehört zu den erfolgreichsten Titeln der ersten Jahreshälfte 2026. Der neunte Teil der bekannten japanischen Reihe verkaufte sich bereits millionenfach. Das bestätigt das enorme Interesse der Gaming-Community. Nun sorgt eine weitere Nachricht für Aufmerksamkeit. Das Gesicht der Hauptfigur basiert auf einem polnischen Model. Um wen handelt es sich?
Beliebte Hauptfiguren im neuen Teil
Der aktuelle Teil der legendären Serie führt erneut in düstere Stadtlandschaften. Im Mittelpunkt stehen die FBI-Mitarbeiterin Grace Ashcroft und der langjährige Serienheld Leon S. Kennedy.
Im ersten Teil des Spiels steuern Spieler häufiger die weibliche Figur. Diese unterscheidet sich deutlich vom männlichen Protagonisten. Unterschiede zeigen sich etwa beim Inventar und im Kampfstil.
In der Community haben sich zwei Fanlager gebildet – Anhänger von Leon und Fans von Grace. Der Gegensatz bleibt jedoch spielerisch. Beide Figuren genießen große Beliebtheit.
Kurz nach Veröffentlichung erschienen zahlreiche Cosplays im Internet. Besonders oft wurde Grace Ashcroft dargestellt.
Polnisches Model als Vorlage bestätigt
Die Ähnlichkeit der Spielfigur mit einem realen Model ist kein Zufall. Am Freitag wurde offiziell bestätigt, dass Julia Pratt als Vorlage für Grace Ashcroft diente.
Damit basiert das Aussehen der fiktiven FBI-Agentin direkt auf ihrem Erscheinungsbild. Für das Model bedeutet dies eine bedeutende internationale Anerkennung. Millionen Spieler weltweit werden mit ihrem Gesicht in Kontakt kommen.
Bereits zuvor kursierten entsprechende Leaks im Internet. Die offizielle Bestätigung beendete nun alle Spekulationen.
Polnische Models bei Capcom gefragt
Die Zusammenarbeit ist kein Einzelfall. Bereits 2021 orientierte sich die Figur Alcina Dimitrescu aus Resident Evil Village am Aussehen von Helena Mańkowska. Zudem arbeitete Małgorzata Dittmar im Jahr 2019 mit Capcom bei Resident Evil 2 zusammen.
Diese Beispiele zeigen eine klare Entwicklung. Der japanische Entwickler setzt wiederholt auf Models aus Polen. Damit stärkt das Unternehmen die internationale Zusammenarbeit bei der Gestaltung von Spielfiguren.
Quelle: interia
Foto: instagram / julia_pratt