Keine Kassierer, kein Scannen, schnelle Abrechnung und rund um die Uhr geöffnet. Die autonomen Filialen von Żabka Nano sorgen bei ausländischen Besuchern zunehmend für Staunen.
Einkaufen ohne Kasse und Personal
Man nimmt die gewünschten Produkte aus dem Regal, das System erkennt automatisch, was entnommen wurde, und der Betrag wird nach dem Verlassen des Geschäfts abgebucht. So sieht Einkaufen in den Żabka-Nano-Geschäften aus. Das sorgt für Aufsehen bei vielen ausländischen Besuchern in Polen. Besonders beeindruckt zeigt sich der ausländische Vlogger GallivanterDom, der eine Żabka-Nano-Filiale in Krakau getestet hat.
Das Konzept basiert auf Kamerasystemen und Bildanalyse. Bezahlt wird über eine Karte oder App, die beim Betreten des Geschäfts hinterlegt wird.
Die Geschäfte sind 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche geöffnet, auch an Feiertagen, wenn herkömmliche Läden geschlossen bleiben.
Futuristischer Eindruck
In sozialen Medien werden die autonomen Mini-Märkte teils überschwänglich kommentiert. Ein Creator beschreibt den Besuch augenzwinkernd als „Polen 2077 im Cyberpunk-Stil“.
Hinter der humorvollen Übertreibung steckt echte Überraschung. In vielen Ländern befinden sich vergleichbare Konzepte noch im Teststadium, während sie in Polen bereits im Alltag angekommen sind.
Automatisierung als globaler Trend
Handelsexperten sehen autonome Convenience-Stores als einen der zentralen Entwicklungspfade der Branche. Kunden erwarten Schnelligkeit, Komfort und permanente Verfügbarkeit. Vollständig ersetzen werden solche Konzepte den traditionellen Einzelhandel wahrscheinlich aber nicht.
Das wachsende Interesse internationaler Besucher deutet zudem darauf hin, dass Polen zu einem der spannendsten Märkte für innovative Handelsformate in Europa geworden ist.
Quelle: portalspozywczy
Foto: Żabka/Pressematerialien