Nach Jahren ist es der erste Winter, in dem der Hańcza-See zugefroren ist.
Von allen Seen im Nordosten Polens friert der Hańcza-See am spätesten. Da jedoch der Winter in den letzten Jahren ziemlich mild war, ist es dazu nicht gekommen. „Seit Jahren hatten wir keinen starken Frost. Er kam erst jetzt im Januar. Da es keinen Wind gab, konnte sich der Hańcza-See abkühlen und einfrieren, wie andere Seen”, erklärt Teresa Świerubska, Direktorin des Landschaftsschutzparks Suwalken. Sie gibt hinzu, dass es ein äußerst seltenes Phänomen ist.
Da der Hańcza-See eingefroren ist, zwingt das zahlreiche Enten und Schwäne zum Abflug, um woanders noch uneingefrorenes Wasser zu finden.
Polnisches Kältepol
Die Suwalken werden auch als das polnische Kältepol bezeichnet. Hier sind die Temperaturen nicht nur am niedrigsten im ganzen Land, sondern dauern auch am längsten.
Dort liegt auch der Hańcza-See, der vollständig unter Schutz als Naturschutzgebiet steht. Die Tiefe des Hańcza-Sees wird je nach Quelle mit 108,5 Metern, 111,5 Metern oder sogar 113 Metern angegeben. Seine Fläche beträgt 304 Hektar, womit er zu den größten Seen der Region Suwalszczyzna zählt. Das Wasser des Hańcza-Sees ist außergewöhnlich klar und sauber.
Quelle: interia
Foto: Facebook/Klimaty Suwalszczyzny