Schatzsucher warten auf Genehmigungen

Wird der Goldzug endlich gefunden? 

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Die Suche nach dem legendären „Goldzug“ geht bald weiter. Michał Motak – Schatzsucher aus Kudowa-Zdrój, berichtet, in welchem Stadium sich die Arbeiten derzeit befinden.

Im April reichte Michał Motak eine offizielle Meldung über eine mögliche Entdeckung ein. Darin informierte er über einen mutmaßlich getarnten Eisenbahntunnel sowie drei Güterwaggons. Nach Angaben aus dem Antrag soll sich der Tunnel in der Nähe der Bahnstrecke zwischen Freiburg in Schlesien/Świebodzice und Waldenburg/Wałbrzych befinden.

Das Warten auf die Genehmigung

Nach Einreichung der Meldung begannen die formalen Verfahren, die Voraussetzung für geophysikalische Untersuchungen des Geländes sind. Die Staatlichen Forste haben bereits ihre Zustimmung zur Überprüfung des Areals mit einem Georadar erteilt. Ausschlaggebend ist nun jedoch die Entscheidung des Niederschlesischen Woiwodschaftskonservators für Denkmalschutz. Auf diese warten die Suchenden weiterhin. Die Entscheidung soll bis zum 20. Januar fallen.

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Motak kündigt an, dass er im Falle der Bestätigung unterirdischer Anomalien einen weiteren Antrag stellen wird. Dann gehe es um deutlich weitergehende Untersuchungen – eine Bohrung und das Einführen einer Kamera in das Innere des Tunnels. 

Such nach dem Goldzug

Nach Angaben von Michał Motak könnte es sich bei dem Objekt um Überreste eines ehemaligen Bergwerks handeln, das einst der Familie Hochberg gehörte. Die Waggons sollen über ein Anschlussgleis in den Tunnel hineingefahren und anschließend sorgfältig getarnt worden sein. „Der Umfang der Tarnarbeiten deutet darauf hin, dass etwas äußerst Wertvolles hineingebracht wurde“, sagt der Entdecker im Gespräch mit Radio Wrocław.

Der Schatzsucher betont zugleich, dass der Inhalt der Waggons ungewiss bleibt. Die von ihm durchgeführten Untersuchungen sollen jedoch auf Spuren von Gold hindeuten. Gleichzeitig betont er, dass er sich nicht sicher sei, ob das Gold da ist. „Sicher ist, dass etwas hineingefahren ist. Die Frage ist nur: Ist es bis heute dort geblieben? Oder wurde es durch diesen Tunnel weitertransportiert, zum Beispiel unter Schloss Fürstenstein?“, fügt er hinzu.

Anfang des Monats entschied sich der Leiter der Gruppe „Złoty Pociąg 2025“ nach Monaten der Anonymität, seine Identität öffentlich zu machen. In einem veröffentlichten Video betonte er seine Entschlossenheit, die Arbeiten trotz Kritik fortzusetzen.

Quelle: wprost

Foto: Freepik

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