Die Apfelpreise im Jahr 2025 belasten die Geldbörsen der Liebhaber dieser Früchte stark, und die Summen, die man zahlen muss, liegen doppelt so hoch wie im selben Zeitraum 2024. So ist der enorme Preisunterschied entstanden.
Wer in Geschäften, auf Märkten oder Basaren Kosztela, Lobo, Jonagold, Renetten oder Kulturapfel kauft, muss sich leider auf deutlich höhere Preise einstellen. Zwar achtet man im Alltag oft nicht darauf, wie schnell und wie stark die Beträge auf den Kassenbons steigen, aber im Jahresvergleich zeigt sich ein großer Unterschied.
Die Apfelpreise im Jahr 2025 haben sich im Vergleich zu den entsprechenden Summen von 2024 verdoppelt, und derzeit muss man für ein Kilogramm beliebter Sorten sogar bis zu acht Zloty bezahlen. Der Preisanstieg der Früchte, für die Polen berühmt ist, hat mehrere Ursachen. Wie Radio ZET betont, bereiteten vor allem die starken Frühlingsfröste enorme Probleme, und sie beeinflussten die diesjährige Ernte sehr stark.
Die Minusgrade in den Frühlingsmonaten dezimierten viele Plantagen und Anbauflächen, und deshalb fordern die Obstbauern nun höhere Preise.
Die Apfelpreise in Polen. Sogar doppelt so teuer wie im Vorjahr
Neben den Frösten, die im Frühjahr die polnischen Obstgärten trafen, brachte das Wetter noch weitere Probleme mit sich. Zwar war der Sommer nicht zu heiß, doch in den meisten Monaten fielen nur wenige Niederschläge, und deshalb herrscht in weiten Teilen des Landes Dürre. Dies erschwerte zusätzlich die erhofften Erträge. Die wechselhaften und ungünstigen Bedingungen für den Apfelanbau wirkten sich sowohl auf die Menge als auch auf die Qualität der Ernte aus.
Obwohl die höheren Preise theoretisch die Verluste der Obstbauern ausgleichen sollten, wünschen sie sich in Wirklichkeit lieber eine deutlich größere Ernte. Wie Radio ZET erklärt, erwarten Experten jedoch trotzdem sinkende Apfelpreise Ende September, weil dann spätere Sorten reifen. Dadurch könnten die Kunden aufatmen, da sie für in Polen angebaute Äpfel weniger bezahlen werden.
Quelle: Businessinsider
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