Polnisches Tatarendorf wird Kulturpark

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Die Moscheen von Kruszyniany und Bohoniki sind seit 2012 polnische Geschichtsdenkmäler.

Nun erhielt Bohoniki als Ganzes den Status eines Kulturparks. Es ist das erste Schutzgebiet dieser Art in der nordostpolnischen Woiwodschaft Podlasie (Podlachien). Ein „Park Kulturowy“ schützt historisch-landschaftliche Komplexe und gibt Gemeinden gleichzeitig mehr Mitbestimmungsrechte bei baulichen Veränderungen. Der Kulturpark in Bohoniki soll die Umgebung der historischen Moschee aus dem 19. Jahrhundert mit dem einhundert Jahre älteren muslimischen Friedhof in ihrer ursprünglichen Form erhalten.

Die tatarische Minderheit siedelte sich seit dem 14. Jahrhundert im Grenzgebiet des litauischen Großfürstentums an. Zahlreiche Familien wurden in den folgenden Jahrhunderten in den polnisch-litauischen Adelsstand erhoben. Muslimische Elemente waren ebenso wie katholische, orthodoxe und jüdische bis ins 20. Jahrhundert fester Teil der Kultur in Podlachien. In Bohoniki und Kruszyniany sind sie bis heute lebendig.

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www.podlaskieit.pl

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