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Naturwunder in Polen

Polen ist zwar nicht so unbekannt, wie es vor einigen Jahren der Fall war, dennoch wenn man die größten Städte außer Acht lässt, ist es immer noch für viele ein unentdecktes Terrain. Das Land ist reich an Überraschungen und pittoresken Orten, die von der Natur geschaffen wurden. Einige der schönsten haben wir hier zusammengestellt.

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Mittwoch, 28. Juni 2017
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Vor dem letzten Spieltag war die Meister-Frage noch offen. Insgesamt gab es vier Anwärter. Die besten Chancen hatte Legia, die am Ende die Nase vorn behielt.

Das Spielsystem, das in der polnischen Liga gespielt wird (30 Spieltage - Punkteteilung und 7 direkte Duelle in der Meister- und Abstiegsrunde) hat seine Befürworter und Gegner. Der größte Vorteil ist jedoch unbestritten die Spannung bis zum letzten, 37. Spieltag. In der Spielzeit 16/17 hatten neben dem amtierenden Meister Legia Warschau noch drei weitere Teams gute Chancen auf einen Titel. Zusätzlich musste die Top-4 gegeneinander antreten. Legia spielte zuhause gegen Lechia Gdansk und Jagiellonia Bialystok gegen Lech Poznan.  

Die ersten Minuten brachten vor allem in Bialystok Tore. Die Spieler von Nenad Bjelica kamen gut ins Spiel und gingen nach 11. Minuten nach einem Tor von Majewski in Führung. Noch vor dem Halbzeitpfiff konnte Tralka zum 2-0 nachlegen. Die Gastgeber beraubten sich, durch katastrophale Fehler in der Rückwärtsbewegung, die von den Posenern gnadenlos ausgenutzt wurden, selbst der Meisterschale.

Wer dachte, dass sich Legia und Lechia einen offenen Schlagabtausch verpassen irrte sich gewaltig. Währenddessen bekamen die Zuschauer keinen einzigen Schuss aufs Tor zu sehen. Langeweile pur.

Die zweite Hälfte begann in Bialystok mit furiosen Attacken der Hausherren, die das Posener Abwehr-Bollwerk erst in der 77. Minute durchbrechen konnten. Góralski verkürzte aus Sicht der Jagiellonier auf 1-2. Zehn Minuten später konnte Novikovas den Rückstand wettmachen. Zuvor wurde seinem Team noch ein klarer Elfmeter aberkannt. Die Nerven lagen blank, denn kurz nach dem 2-2 flog Darko Jevtic vom Platz. Jagiellonia hatte alles in eigenen Händen, doch der Ball wollte nicht ins Netz. 

In Warschau war wiederum Legia das klar überlegene Team. Zusätzlich flog Slawomir Peszko nach einem brutalen Foul an Odjidja-Ofoe vom Platz. Doch es blieb am Ende beim 0-0 - das zum 12. Meistertitel genügte. 

Der zweite Platz ging an Jagiellonia Bialystok, der gleichzeitig der beste in der Vereinsgeschichte ist. Dritter wurde Lech Posen, die sich ebenfalls für das internationale Geschäft in der kommenden Saison qualifizierte. Mit dem enttäuschenden vierten Platz musste sich dagegen Lechia Gdansk zufriedengeben.

 

Kommende Saison sind Gornik Leczna und Ruch Chorzów nicht mehr in der höchsten polnischen Spielklasse vertreten. Die Aufsteiger stehen mittlerweile auch fest - Sandecja Nowy Sacz und der Rekordmeister Gornik Zabrze, der nach einem Jahr Pause in die Ekstraklasa zurückkehrt.

 

Foto:Darwinek (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

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