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Naturwunder in Polen

Polen ist zwar nicht so unbekannt, wie es vor einigen Jahren der Fall war, dennoch wenn man die größten Städte außer Acht lässt, ist es immer noch für viele ein unentdecktes Terrain. Das Land ist reich an Überraschungen und pittoresken Orten, die von der Natur geschaffen wurden. Einige der schönsten haben wir hier zusammengestellt.

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Sonntag, 25. Juni 2017
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Foto: Daniel Heski (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons
Foto: Daniel Heski (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Ive Mendes, das Apollon Musagete Quartett, Gabriela Montero und Ivan Monighetti sind die Stars der diesjährigen Auflage des Musikfestivals in Łańcut.

Die 56. Auflage wird vom 21. Bis zum 28. Mai stattfinden. Das Programm ist so vielfältig, dass es Musikliebhaber verschiedener Geschmäcke anziehen soll. Die einzigartige Atmosphäre des Schlosses und seiner Umgebung ist ein großer Vorteil. Eine der schönsten Magnaten Residenzen in Europa erklang schon im 18. Jahrhundert in Musiktönen. Die Konzerte finden an solchen Orten statt, die zu dem Charakter der Aufführung passen, z.B. im Ballsaal, Schlosspark, in der Basilika des Bernhardinerordens in Leżajsk, in der Synagoge in Łańcut und im Konzertsaal der Karpaten Vorländer Philharmonie. 

Jahrhundertealte Musiktraditionen wurden in Łańcut wiederbelebt als man 1961 die Tage der Kammermusik veranstaltete. Später wandelte es der damalige Generalintendant - Bogusław Kaczyński - in das Musikfestival Łańcut um. Seit her wird das Event auch im Fernsehen übertragen. Maestro Krzysztof Penderecki sagte einst, dass es das bekannteste Musikfestival Polens ist. Dort treten hervorragende Sänger, Instrumentalisten, bekannte Orchester und Hauskapellen auf.

Auf der, für den 20. Mai geplanten „Star Gala“ treten die Sopranistinnen Katarzyna Dondalska, die von Barbara Bonney als „das achte Weltwunder“ bezeichnet wurde und Joanna Woś, die mit ihrem wunderschönen belcanto imponiert, auf. Auch die Mezzosopranistin Monika Ledzion-Porczyńska, Paweł Skuba und einer der größten Baritone der Welt, Andrzej Dobber sollen das Publikum begeistern. Sie tragen die bekanntesten Arien und Duette aus Opernwerken und Operetten von Mozart, Rossini, Verdi und Puccini vor. Das Spektakel soll der Dirigent Sławomir Chrzanowski leiten.

Am 21. Mai wird Ive Mendes mit Begleitung eines Streichquintetts im Schlosspark auftreten. Sie ist eine der wichtigsten Vertreterinnen des Smooth Jazz, manche bezeichnen sie sogar als die brasilianische Sade. Als man sie fragte, was sie von diesem Vergleich hält, antwortete sie, mit einem großen Lächeln, dass die Nigerianerin nicht über so ein großes Vibrato verfügt wie sie. Mendes ist in einer wohlhabenden Bauernfamilie aufgewachsen. Ihre Kindheitserinnerungen, über die sie in ihren Liedern singt, sind wie Berichte aus dem Paradies, wo die Tage lang und sonnig sind und die Nächte kurz und warm. Ihre positive Weltanschauung ist mit ihrem Glauben verbunden. Den impfte ihr die Familie ein- von der Seite des Vaters den protestantischen und von der Seite der Mutter den katholischen. Heute drückt sie ihn auf eine wahrlich brasilianische Weise aus: mit einer großen Begeisterung und Euphorie. Auch in den schwierigsten Zeiten ihres Lebens zweifelte sie nicht daran. Es passierte, was vielen brasilianischen Familien widerfährt, man entführte und ermordete ihren geliebten Bruder. Obwohl sie dann ihre Heimat verließ und beschloss in Großbritannien ruhig zu leben, singt sie in ihren Liedern immer noch über ihre geliebte Heimat. 

Die übrigen Konzerte werden im Schloss in Łańcut stattfinden. Im Ballsaal werden es vier sein. Das Apollon Musagete Quartett wird die Werke von Joseph Haydn und Edvard Grieg aufführen. Zwei Jahre nach dem Entstehen des Quartetts hat esden Internationalen Musikwettbewerb der ADR München gewonnen, einen der wichtigsten Wettbewerbe der klassischen Musik. 2011 ist ihre Platte „Night of the Hunters“ rausgekommen, die sie mit Tori Amos aufgenommen haben. Das Wiener Kammerorchester, unter der Leitung von Michael Maciaszczyk, wird die Werke von Mozart und Haydn interpretieren. Maciaszczyk trat mit den bekanntesten Musikern aus aller Welt auf, wie zum Beispiel: Ricardo Mutti oder Zubin Mehta. Das Wiener Kammerorchester wurde im Jahr 1946 gegründet und wurde zu einer der führenden Kammerorchester in der Musikwelt. 

Die lettische Pianistin, Dina Yoffe wird der Star des fünften Festivaltages sein. Sie belegte den zweiten Platz am IX. Internationalen Chopin-Wettbewerb. Von ihr wird man die Werke von Chopin, Beethoven und Brahms zu hören bekommen. Das Wratislavia Kammerorchester unter der Führung von Jan Stanienda, mit Begleitung des russischen Cellisten Ivan Monighetti werden wiederum u.a. die „Cellokonzerte“ von Boccherini aufführen. 

Jedes Jahr ist die Karpaten Vorländer Philharmonie der Geschehensort vieler Konzerte. Dort wird die amerikanische, doch aus Venezuela stammende Pianistin Gabriela Montero zu sehen sein. Das Klavier ist seit ihrem 4. Lebensjahr ein fester Bestandteil ihres Lebens.  Von ihr werden wir die Werke von Schubert und Schumann hören. Zum ersten Mal findet das „Koncert na bis“ statt. Obwohl der Hauptplatz musischer Ereignisse Łańcut bleibt, wird dieses Ereignis im nahe gelegenen Hotel „Sokół“ stattfinden. Der finale Auftritt wird der Chopin University of Music Big Band und dem Pianisten Janusz Olejniczak gehören. Es ist das einzige Konzert welches nicht von dem Festivalpass umfasst wird.

Ohne die Karpaten Vorländer Philharmonie würde es gar nicht zu dem Festival kommen. Diese spielte am 29. April 1955 ihr erstes Konzert, da nannte sie sich noch „Woiwodschaft Sinfonieorchester in Rzeszów“. 1958 erlang sie den Status des Nationalen Sinfonieorchesters und ein Jahr später schuf man einen gemischten Chor. Im Jahr 1967 nannte man sie in die Nationale Philharmonie um, die seit 1974 in einem neuen Gebäude mit herausragender Akustik spielt. Seit 1971 war Janusz Ambros Artdirector und Dirigent, der Initiator des Festivals in Łańcut. Festivaldirektorin ist zurzeit Maria Wierzbieniec.

Quelle: rp 

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